Dienstag, 10. November 2009

Aktion 72h - es geht weiter!















Es ist bewegung in die Organisation geraten. Was lange währt wird endlich gut, könnte man sagen. Nachdem wir nun endlich Besuch von der Sajv hatten (der eigentlichen Initiantin der Aktion 72h), die Ämter verteilt innerhalb des Locleads (quasi das Regionale OK für BE/FR) und ich mir den DVD von der Aktion 05 angeschaut habe, bin ich Feuer und Flamme für das Projekt. Das wird etwas ganz grosses! 30'000 Jugendliche, die sich gemeinsam engagieren um eine Idee zu verwirklichen, die sie erst kurz zuvor von ihren Leitern enthüllt bekommen. Ein Wettlauf mit der Zeit. Gelingt es, das Projekt wie geplant durchzuziehen?

Begleitet wird das ganze von den nationalen Radiosendern: DRS3, RSR, RSI und Radio Rumantsch. Eine grössere Medienpräsenz wird es in den nächsten Jahren kaum geben.

Wenn auch bei uns wieder so viele Scharen mitmachen wie im 05, dann steht einem grossartigen Event nichts mehr im Weg. Anmelden kann man sich bis am 10. Februar 2010 und zwar hier.

Donnerstag, 5. November 2009

Schabe







Ich gebs ja zu, in diesem Artikel geht es nicht um obiges putziges Tierchen. Nein, Schabe ist schlicht und einfach eine weitere in der Jubla gebräuchliche Abk. und bedeutet ausgeschrieben: Scharbegleitung. In den meisten fällen beschränkt sich diese Begleitung auf 1 - 2 Hockbesuche pro Jahr. Zumindest dann, wenn es der Schar an nichts mangelt. Man deponiert seine News, plaudert und tauscht sich aus (im Idealfall).

Oft komme ich mir dann aber doch wie so ein Ungeziefer vor, das in einen Raum eindringt, wo es eigentlich nicht erwünscht ist. Höflichkeitshalber lässt man es dann herumwuseln, ist aber froh, wenn es wieder weg ist.

Dabei finde ich diese Besuche eigentlich noch wichtig. Es geht ja nicht darum, zu kontrollieren, was die Schar macht, sondern zum zeigen: es gibt jemand, der sich für euch Interessiert und zu dem ihr gehen könnt, wenn es Probleme gibt.

Wenn ich nun aber so frostig empfangen werde, dann probiere ich, meine News schnellstmöglich zu deponieren, um denn Hock ja nicht noch länger zu machen. Es kommt sogar vor, das Scharbegleiter nach dem Hock zurechtgestutzt werden, wenn sie auf die Probleme in der Kalei aufmerksam machen.

Also, liebe Scharleiter. Wir sind kein Ungeziefer! Wir sind eine Dienstleistung mit Mehrwert. Für euch. Peace...

Dienstag, 3. November 2009

Jubla Plus - Chance und Herausforderung




















An der Konatonskonferenz im Oktober wurde bereits ein Thema angesprochen, das uns die nächste Zeit sicher noch beschäftigen wird. Es geht um das Öffnungsprojekt Jubla plus, welches von der Bulei vor einiger Zeit lanciert wurde.

Jubla ist offen für Kinder und Jugendlicher unabhängig von Herkunft oder religion. Diesen Satz liest man in jeder Grundsatzpublikation unseres Verbandes. Wieso sind dann aber nicht mehr Kinder mit Migrationshintergrund in der Jubla? Oder warum gibt es eine gesonderte Schar für behinderte Kinder? Jubla plus befasst sich eingehend mit dieser Thematik und will dazu beitragen, das sich der Verband mit dem Thema "Öffnung" auseinandersetzt.

Wieso ein solches Projekt? In Zukunft wird man als Verband nur mehr bestehen können, wenn man attraktiv für jegliche Bevölkerungsschichten ist. Die zusammensetzung der Kinder und Jugendlichen wandelt sich, die bisherige Zeilgruppe wird nicht unbedingt grösser und neue "Quellen" warten darauf, angezapft zu werden.

Dies will man aber nicht nur damit erreichen, indem man einfach versucht, Kinder mit Migrationshintergrund in die Schar zu Integrieren um mehr Teilnehmer zu erhalten, sondern vielmehr, in dem man mit Partnern (Jugendraum, Migrantenorganisationen etc.) sein Angebot so ausrichtet, das es möglichst alle Bevölkerungsgruppen gleichermassen anspricht und auf der anderen Seite diese aber auch wissen, das es ein Angebot wie die Jubla gibt. Die Schar setzt sich also gezielt mit ihren Inhalten auseinander.

In den nächsten Tagen werden die Scharbegleiter der Kalei mit Jubla plus in jeder Schar vorbeigehen und das Projekt näher vorstellen. Danach ist es an jeder Schar selber zu entscheiden, ob man einen ersten Schritt wagen will. Ein Versuch kann sich durchaus lohnen...

Mehr zu Jubla plus gibt hier

Dienstag, 27. Oktober 2009

Was sind uns höhere Mitgliedszahlen Wert?



















Hand aufs Herz: wer von uns wünscht sich nicht ds füfi u ds weggli? Einem Verein beitreten und gleichzeitig als Member von vergünstigtem Eintritt ins Kino oder Open-Air profitieren. Ist doch nichts schlechtes dabei?

Warum geht ein Kind in die Jubla? Wegen dem Lager, um seine Freizeit aufzupeppen, weils einfach Spass macht... Solche Argumente könnten bald in den Hintergrund rücken. Die Idee von einer Jubla Member-Card stand an der BV 2/09 im Raum. Eine nicht repräsentative Umfrage hat gezeigt, das die Mehrheit der anwesenden Kantonsleitern davon begeistert wären. Gespräche mit Sponsoren sind am laufen. Sind wir nun schon so verzweifelt, das wir auf solch billige Tricks der Werbeleute zurückgreifen müssen, um mehr Kinder zur Jubla zu bewegen?

Nächste Gruppenstunde: diesen Samstag, 13.00 - 17.00 Uhr. Sponsored by Nestlé.

Montag, 26. Oktober 2009

CI: Fluch oder Segen?




















An der 2. Bundesversammlung dieses Jahres (BV 2/09) im Rüebli-Kanton Aargau wurde wiederum jede menge diskutiert und beschlossen. Nebst zwei neuen Haltungspapieren zu den Themen "Gender" und "Jugendpolitik" sorgte eine Wegleitung zu einem einheitlichen Auftreten der Kantonsleitungen für viel Zündstoff.

Einge Eckpunkte des Inhalts:
- Jeder Jublakanton soll mit dem Jublalogo (auch bekannt als "Spaghettiteller") auftreten.
- Der offizielle Namen für den Kantonalverband: Jungwacht Blauring Kanton Freiburg
- Der Schriftzug im Namen wird voll ausgeschrieben (also nichts mehr mit Jubla)

Für uns ist sind vor allem die 2 Letzten Punkte unzumutbar. Wir haben nur Jubla Scharen, wieso müssen wir uns also wieder Jungwacht Blauring nennen? Kennt doch hier niemand mehr. Ein Antrag von der Kalei Freiburg, das man weiterhin als "Jubla Freiburg" auftreten darf, wurde abgelehnt. Einzig die Zürcher haben uns in dieser Frage unterstützt.

Doch was heisst das nun für uns? Für die Scharen ändert sich nichts, das ist im Papier ausdrücklich so festgehalten. Gegenüber der Bulei und anderen Kantonen werden wir neu als "Jungwacht Baluring Freiburg" auftreten. Kantonsintern wird aber wohl weiterhin nur von der Jubla Freiburg die Rede sein.

Das Papier ist eine Empfehlung. Wir werden uns möglichst dran halten, aber in nächster Zeit wird es wohl kaum Produkte mit dem "Offiziellen" Namen geben. Freiburg ist und bleibt ein Jubla Kanton, Jungwacht und Baluring kennt man bei uns kaum noch. Warum sollten wir dann wieder unter diesem Namen auftreten? Das Hölibu 2 wird also kein "Jungwacht Blauring"-Produkt, sondern ein 100% Jubla Freiburg Kind.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Ludo-RAST













Ich bin momentan dabei, das ganze leihmaterial in einem Onlineverzeichniss unterzubringen. Wenn nun jemand was ausleihen will, kann er sich zuvor umfassend Informieren, welches Spiel unter dem Namen steckt und es auch gerade reservieren. Oder kennt jemand noch das "Plauschspiel" oder "Wachtmeister Bäriswil"?

Erste Einblicke erhält man unter www.ludorast.ch.vu

Wer RASTet, hat mehr vom Leben
















Wieviele Leser hatten Zeit, während der Arbeit die Suisse Toy in Bern zu besuchen? Niemand? Habe ich mir fast gedacht. OK, alleine machts schon nicht so viel Spass. Man kann keine Spiele ausprobieren, dafür hat man dann genug Zeit, sich die Sachen anzusehen, die einem Interessieren.

Und wer hat seinen Sonntag damit verbringen können, eine Kantonskonferenz (KK) mitzugestalten? Hört sich vielleicht etwas Langweilig an. Kantonskonferenz verbindet man mit nötigem, aber ungeliebtem Palaver. Aber Irgendwie war die KK 09 doch anders. Einerseits gabs diesen Theatersportblock, der zumindest in meiner Grupper erst etwas harzig anlief, aber sobald die Leiter ein wenig aufgetaut waren, hat sofort angefangen, Spassig zu werden. Fast hab ich mich wieder gefühlt wie damals als Leiter während einer Gruppenstunde. Andererseits war auch die Stimmung während dem geschäftlichen Teil nicht so todernst und Trocken wie auch schon. Und statt um 17.30 Uhr waren wir schon um 16.00 Uhr fertig.

Wer konnte sein Hobby zum Beruf machen? Wahrscheinlich auch nicht so viele. Wer RASTet, hat definitiv mehr vom Leben...