Mittwoch, 22. Juli 2009

Verdankungsbrätpéro 2



Tabu XXL ist wie bereits erwähnt ein echter Brüller. Hier ein kleiner zusammenschnitt der Verrenkungen von Knoten Knut.

Die Techno-Version von "miini Farb u diini" kam mir beim diesjährigen GLK in die Finger. Verantwortlich dafür ist ein Leiter aus dem VS, den ich jedoch nicht kenne, der aber mit seiner Neuinterpretation eines Klassikers einen Hit landen könnte (er müsste sein Lied nur besser vermarkten).

Dienstag, 21. Juli 2009

Zurück zur Basis














Ein Leben an der Spitze wünschen sich wohl viele. Motivierte Untergebene, kein reklamierender Chef, ein grosser Haufen Verantwortung. Was in den unteren Etagen geschieht bleibt einem meist verborgen. So oder ähnlich geht es mir. Ich hocke hier auf der RAST, dirigiere zusammen mit der Kalei den Verein und treffe ab und zu einen Leiter.

Nun ist die Jubla aber nicht in erster Linie ein Verein für die Leiter. Wir wollen ja Kinder und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglichen. Sie sind der Nährboden, das Alpha und Omega des Vereins. Ohne sie gäbe es keine Kundschaft und keinen Leiter-Nachwuchs.

So war ich dann wiedereinmal froh, zurück zur Basis zu kommen. Ganz einfach, in dem ich in ein Lager Kochen gieng. Namentlich mit der Jubla Düdingen Unterstufe in Grimentz/VS. Wieso diese Erfahrung wiedereinmal gut tat? Ganz einfach um zu spüren, warum ich immer noch so vernarrt in die Jubla bin. Nichts bestätigt einen Leiter so sehr wie ein Kind dass weint, wenn das Lager zu Ende geht. Selbstverständlich ist auch die Positive Seite, nämlich das lachende und um einige Erlebnisse reichere Kind eine schöne Bestätigung, wieso man soviel Zeit in die Jubla steckt.

Auf jeden Fall hat es sich gelohnt, meine durch Jublaarbeit angehäuften Überstunden in einem Jublalager zu kompensieren. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr...

Dienstag, 23. Juni 2009

Verdankungsbrätpéro















Am 19. Juni fand der traditionelle Brätel-Anlass auf der RAST statt. Um uns die Arbeit ein wenig zu erelchtern, führten wir zur gleichen Zeit das FG-Apéro statt, den Verdankungsanlass für alle Leiter, die in einer FG tätig sind. Beim schreiben der Einkaufsliste war ich noch sehr Optimistisch. Am Tag selber, als ich auf die RAST lief, mit 5 kg Reissalat und einem Zitronencake in der Tasche, überfielen mich einige Zweifel. Nicht nur, das wir sehr schlechtes Wetter zu Verzeichnen hatte, dummerweise fand auch noch das Schmittner Open-Air gleichzeituig statt. Es fanden sich dennoch einige Leute ein, wenngleich nicht soviele wie erhofft (oder wie es Essen gehabt hätte!), lustig wurde der Abend dennoch. Heimlicher Star des Abends war sicher der gute alte Knoten Knut aus dem Tabu XXL. Nasenbluten mit einer Puppe darzustellen ist wirklich kein einfaches Unterfangen.

Fazit: Hoffentlich kommen nächstes Jahr auch wieder ein paar FG-Leute an ihren Verdankungsanlass!

Dienstag, 16. Juni 2009

Aktion 72h: Top oder Flop


Wer erinnert sich nicht an die Aktion 72h aus dem Jahr 2005? Verschiedenste Jugendgruppen verwirklichen in 72h ein Projekt, das sie kurz davor zugeteilt bekommen. Hört sich spannend an und war ein Riesenerfolg.

Vom 09. - 12. september 2010 soll dieses an sich tolle Projekt in die zweite Runde gehen. Zur vorbereitung wurden regional verschieden "Locleads" geschaffen, die jeweils individuell für ihre Refgion die Planung und Koordination übernehmen. Auch die Jubla Freiburg macht dort mit. Wir hatten bereits 3 Hocks in Bern unter führung der Pfadi. Nun, wie soll ich sagen, wenn es so weiter geht mit der Organisation sehe ich echt schwarz, das was zustande kommt. Das erste Treffen brachte uns zum Schluss, das wir gar keine Infos von Seiten der SAJV haben, welche dieses Projekt lanciert haben. Sitzungsende nach ca. 45 Minuten. Die zweite Sitzung war insofern fruchtbar, das eine beteiligte vom 05 referiert hat, was sie damals alles organisiert haben. Sitzungsende nach ca. 45 Minuten. An der dritten Sitzung waren wir dann nur noch zu dritt (von anfänglich 6) und haben überlegt, wen wir das nächste mal einladen. Sitzungsende nach ca. 45 Minuten. Dafür bin ich immer bis nach Bern gefahren.

Nun, wenn dann endlich klar ist, wer von welchem Verein definitiv im Loclead ist, wird es hoffentlich besser.Für dieses Projekt spannend wäre sicher die Projektplattform amazze, die bereits für jubla plus (mehr dazu in einem nächsten post) eingesetzt wird. Somit wäre mindestens ein Hauch von Professionalität vorhanden. Und dann wüsste die eine Hand auch, was die andere tut. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich werds sicher mal vorschlagen, an einer nächsten Sitzung. Web 2.0, ohne dich geht nichts mehr heute.

Offene Stellen, alte Wunden


Leitermangel war schon zu meiner aktiven Zeit als Leiter ein Thema. Die Jugend von heute hat halt andere Interessen, ist schon in sovielen Vereinen, hat so viele Hausaufgaben. So sprach man schon 1995. Unlängst las ich im RAST Gründungspapier von etwa 1984 von den selben Problemen. Diese gebrechen sind längst chronisch geworden. Eine Studie von J+S (siehe S. 43 - 48) kam zum schluss, das Jugendliche zwischen 15 und 19 im Schnitt 3 Jahre in einem Vereinsvorstand sind. Dies deckt sich mit meinen Erfahrungen.

In der Jubla Freiburg äussert sich diese Krankheit wie folgt:
- Das zweite Jahr nacheinander wurde kein J+S Modul durchgeführt. Grund: zuwenig Teilnehmer. Wahrscheinliche Ursache: die Leiter durchlaufen die gesamte Ausbildung bis zum SLK. Danach sind sie noch ein Jahr in diesem Amt tätig und hören dann auf. Aufgewendete Zeit im Verein als Leiter: 4 Jahre. Oder sie gehen in den GLK, lassen den Kurs auslaufen und erneuern in nicht, weil genügend neue Nachkommen.
- Die Kalei besteht nach wie vor nur aus 3 Leuten und wird aller Voraussicht nach nächstes Jahr auch mit diesem Minimalbestand auskommen müssen. Grund: abtretende Leiter wollen sich nicht weiter engagieren. Mögliche Ursache: Die jugendlichen Schliessen ihre Jubla-Karriere mit einem schlechten Erlebniss ab. In letzter Zeit waren sie die einzigen, die sich wirklich noch in der Schar engagiert haben. Mit einem "Läck-mi" Gefühl geht niemand gerne in die Kalei, wo neue Baustellen warten. Oder sie wissen oft gar nicht, das man sich noch weiter im Verein engagieren kann.
- Die Leute in den FG's sind nicht motiviert, Anlässe durchzuführen, selbst wenn Teilnehmer da wären (Leiterolympiade, 15er-Team Camp). Grund: sie sind gar nicht freiwillig in der FG sondern wurden von der Kalei in diese Aufgabe gezwungen. Mögliche Ursache: da jede Schar verpflichtet wurde, mindestens eine Person in eine FG zu schicken, kommen die Leiter nicht mit dem selben Feuer von "ich will" zu ihrem neuen Posten. Das "ich muss"-Gefühl ist der Produktivität Naturgemäss sehr abträglich.
- Jubla Contigo findet keinen Leiter-Nachwuchs. Grund: das Problem ist noch zu neu um eine genaue Diagnose zu stellen. Ich gehe aber einfach mal davon aus, das es die selben Probleme sind, wie beim FG- und Kalei-Nachwuchs.

Wie eingangs bereits erwähnt, sind diese Symptome längst bekannt, in letzter Zeit häufen sich diese aber. Jedoch, wie bei der Schweinegrippe gilt auch hier: Panikmache lohnt sich nicht! Die Jubla Freiburg ist in einem einigermassen stabilen Zustand. Die Kalei beobachtet den Patienten zwar mit besorgnis, aber abgeschrieben ist er noch lange nicht.

Montag, 15. Juni 2009

Jublatt Freuden


Erst mal die gute Nachricht: das Jublatt 2/09 ist auf dem weg zu euch. Wie man sich sicher denken kann, ist das herstellen einer Zeitschrift ein wenig aufwendiger als das schreiben eines Blogs. Und selbst wenn das Layout und die Texte fixfertig zu einer Lektüre gebunden sind, ist der Spass noch nicht fertig. Dann gehts nämlich ans eingemachte, bzw. ans einmachen. Oder eintüten, wie man es auch nennen könnte, wobei es ja in Couverts gesteckt wird.

Nun haben wir uns ja mal aus ästhetischen Gründen entschieden, das Jublatt im Format A4 zu drucken. Nach wie vor finde ich diese Lösung sehr elegant, praktikabel ist sie jedoch nicht. Sind doch die Couverts nur halb so gross. Jeder halbwegs mathematisch versierte Mensch kann sich denken, was das bedeutet. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren. Falten, eintüten, ettiketieren...

Die Auflage ist mit 400 Exemplaren ja auch nicht unbedingt klein. Bei dieser Ausgabe kam noch dazu, das ich ein ganz ein schlauer sein wollte. Da sich die Post nur einige 100 Meter von der RAST entfernt befindet, beschloss ich, auf ein Mobility zu verzichten und die Kisten, immerhin 2 Harrassen und 3 mittlere Kartons, zu Fuss von A nach B, bzw. R(ast) nach P(ost), bugsieren zu wollen. Da ich mich aber momentan nicht im Besitze eines geeigneten , weil Rollenden, Untersatzes befinde, entlehnte ich selbigen bei den Nachbarn, der Paulusdruckerei. Der Ausflug war dann auch recht schön, sieht man mal davon ab, das ich lediglich ein Brett mit Rädern erhielt. So gestaltete sich die anschliessende Reise dann auch Schweisstreibender als gedacht. Nun ist das Jublatt aber wie gesagt auf dem Weg zu euch und ich bestelle mir jetzt ein richtig flottes Wägelchen mit einem Griff, welches man Ungebückt durchs Pérolles ziehen kann.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Captain Freeroom

















Wahrscheinlich erinnern sich die wenigsten Leiter heute noch an Zäsi. Vor Äonen hat die Bundesleitung jedem Grundsatz einmal das Jahresthema gewidmet. Beim "zusammen sein" kreierten sie einen kleinen Kerl von einem anderen Stern Namens "Zäsi" der von Insel zu Insel flog und mit den Jubla-Leuten zusammen sein wollte. Es gab damals auch Stickers zum sammeln (so wie die Panini bei der Euro oder WM). Jedenfalls hat dies uns damals Inspiriert jedem Grundsatz so einen kleinen Kerl zu widmen. So entstanden die Grundsätzli: Zäsi (zäme sii), Schöpfi (schöpferisch sein, heute kreativ sein), Mibe (mitbestimmen), Gläubi (Glauben, heute glauben leben) und Erna (Natur erleben). Das Coole an ihnen: gemeinsam verwandelten sie sich zu Captain Freeroom, dem Verteidiger des Freiraums (vor dem Lebensfreu(n)de war der Oberbegriff "Freiraum schaffen"). Zusammen kämpften sie gegen den bösen Commercial-Man und seine Bande fieser Fieslinge, die alle Kinder zum sinnlosen Konsumieren verleiten will. Captain Freeroom konnte schlussendlich nur gewinnen, indem er seine Schwächen überwand und gestärkt und mit neuen Kräften das Böse in die Knie zwang.
Die Abenteuer der Grundsätzli erschienen über mehrere Jahre in der Scharzeitung der Jubla Düdingen und sind heute begehrte Sammlerstücke. Es waren auch nicht reine Spass-Comics, sondern durchaus hintergründige und gesellschaftskritische Lehrstücke. Doch Captain Freeroom ist noch lange nicht am Ende. Um den RAST-Blog ein wenig aufzupeppen, werden in loser Folge neue Abenteuer des einzigen Jubla-Comichelden erscheinen. Captain Freeroom - Es ist auch dein Kampf!