Dienstag, 27. Oktober 2009

Was sind uns höhere Mitgliedszahlen Wert?



















Hand aufs Herz: wer von uns wünscht sich nicht ds füfi u ds weggli? Einem Verein beitreten und gleichzeitig als Member von vergünstigtem Eintritt ins Kino oder Open-Air profitieren. Ist doch nichts schlechtes dabei?

Warum geht ein Kind in die Jubla? Wegen dem Lager, um seine Freizeit aufzupeppen, weils einfach Spass macht... Solche Argumente könnten bald in den Hintergrund rücken. Die Idee von einer Jubla Member-Card stand an der BV 2/09 im Raum. Eine nicht repräsentative Umfrage hat gezeigt, das die Mehrheit der anwesenden Kantonsleitern davon begeistert wären. Gespräche mit Sponsoren sind am laufen. Sind wir nun schon so verzweifelt, das wir auf solch billige Tricks der Werbeleute zurückgreifen müssen, um mehr Kinder zur Jubla zu bewegen?

Nächste Gruppenstunde: diesen Samstag, 13.00 - 17.00 Uhr. Sponsored by Nestlé.

Montag, 26. Oktober 2009

CI: Fluch oder Segen?




















An der 2. Bundesversammlung dieses Jahres (BV 2/09) im Rüebli-Kanton Aargau wurde wiederum jede menge diskutiert und beschlossen. Nebst zwei neuen Haltungspapieren zu den Themen "Gender" und "Jugendpolitik" sorgte eine Wegleitung zu einem einheitlichen Auftreten der Kantonsleitungen für viel Zündstoff.

Einge Eckpunkte des Inhalts:
- Jeder Jublakanton soll mit dem Jublalogo (auch bekannt als "Spaghettiteller") auftreten.
- Der offizielle Namen für den Kantonalverband: Jungwacht Blauring Kanton Freiburg
- Der Schriftzug im Namen wird voll ausgeschrieben (also nichts mehr mit Jubla)

Für uns ist sind vor allem die 2 Letzten Punkte unzumutbar. Wir haben nur Jubla Scharen, wieso müssen wir uns also wieder Jungwacht Blauring nennen? Kennt doch hier niemand mehr. Ein Antrag von der Kalei Freiburg, das man weiterhin als "Jubla Freiburg" auftreten darf, wurde abgelehnt. Einzig die Zürcher haben uns in dieser Frage unterstützt.

Doch was heisst das nun für uns? Für die Scharen ändert sich nichts, das ist im Papier ausdrücklich so festgehalten. Gegenüber der Bulei und anderen Kantonen werden wir neu als "Jungwacht Baluring Freiburg" auftreten. Kantonsintern wird aber wohl weiterhin nur von der Jubla Freiburg die Rede sein.

Das Papier ist eine Empfehlung. Wir werden uns möglichst dran halten, aber in nächster Zeit wird es wohl kaum Produkte mit dem "Offiziellen" Namen geben. Freiburg ist und bleibt ein Jubla Kanton, Jungwacht und Baluring kennt man bei uns kaum noch. Warum sollten wir dann wieder unter diesem Namen auftreten? Das Hölibu 2 wird also kein "Jungwacht Blauring"-Produkt, sondern ein 100% Jubla Freiburg Kind.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Ludo-RAST













Ich bin momentan dabei, das ganze leihmaterial in einem Onlineverzeichniss unterzubringen. Wenn nun jemand was ausleihen will, kann er sich zuvor umfassend Informieren, welches Spiel unter dem Namen steckt und es auch gerade reservieren. Oder kennt jemand noch das "Plauschspiel" oder "Wachtmeister Bäriswil"?

Erste Einblicke erhält man unter www.ludorast.ch.vu

Wer RASTet, hat mehr vom Leben
















Wieviele Leser hatten Zeit, während der Arbeit die Suisse Toy in Bern zu besuchen? Niemand? Habe ich mir fast gedacht. OK, alleine machts schon nicht so viel Spass. Man kann keine Spiele ausprobieren, dafür hat man dann genug Zeit, sich die Sachen anzusehen, die einem Interessieren.

Und wer hat seinen Sonntag damit verbringen können, eine Kantonskonferenz (KK) mitzugestalten? Hört sich vielleicht etwas Langweilig an. Kantonskonferenz verbindet man mit nötigem, aber ungeliebtem Palaver. Aber Irgendwie war die KK 09 doch anders. Einerseits gabs diesen Theatersportblock, der zumindest in meiner Grupper erst etwas harzig anlief, aber sobald die Leiter ein wenig aufgetaut waren, hat sofort angefangen, Spassig zu werden. Fast hab ich mich wieder gefühlt wie damals als Leiter während einer Gruppenstunde. Andererseits war auch die Stimmung während dem geschäftlichen Teil nicht so todernst und Trocken wie auch schon. Und statt um 17.30 Uhr waren wir schon um 16.00 Uhr fertig.

Wer konnte sein Hobby zum Beruf machen? Wahrscheinlich auch nicht so viele. Wer RASTet, hat definitiv mehr vom Leben...

Montag, 28. September 2009

Wenns mal nicht so hoch hergeht...











Probiers mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit... Das kann auch mal auf der RAST passieren. Gestern noch kaum aus dem Buchhalten rausgekommen und heute muss man sich die Arbeit schon fast suchen. Ok, es gibt zwar immmer Sachen, die man noch erledigen kann, Aufräumen oder putzen sind beliebte Lückenfüller. Es ist eine dieser Schwierigkeiten, die man als Arbeitsstellenleiter hat. Die Arbeit verteilt sich nicht gleichmässig übers Jahr sondern staut sich an gewissen Neuralgischen Punkten an. Und dort pressierts dann auch, so das man kaum mehr nachkommt mit der Arbeit. Ist dann aber der Punkt X überschritten, herrscht wieder Ebbe. Das momentan im Jahresprogramm nicht sehr viel läuft, macht die Sache nicht gerade einfacher.

Das gute daran: es bleibt mehr Zeit für die Dinge, die man sonst eher vernachläsigt. Scharen besuchen, Ideen asubrüten und eben Aufräumen. Und in aller Heimlichkeit kann man dann auch mal an einem RAST Computerspiel werkeln. Aber keine Angst, meine Pendenzenliste ist noch lang, so schnell wirds also nicht langweilig.

Mittwoch, 23. September 2009

Der Chrampf mit der Finanz


















Was gibt es langweiligers als Finanzbuchhaltung? Vielleicht noch Mathematik. Zahlen sind mir seit jeher ein Greuel. Mein Klein-Cousin behauptet bis heute, ich leide an Dyskalkulie (er ist dafür Legasteniker). Trotzdem komme ich bei meiner Arbeit natürlich nicht um die Buchhaltung rum. Schlimmer noch, damit ich den Job überhaupt bekomme, musste ich eine Woche in den Nachhilfeunterricht.

Mittlerweile habe ich das ganze recht gut im Griff (bis jetzt war die Revision immer zufrieden). Vielleicht liegt es daran, das heutzutage Buchhaltung von einem Programm gemacht wird (2 Kassen führe ich noch von Hand im Buch). Wir hatten ja schon so bisschen Crashkurs in der Allgemeinbildung in der Berufsschule. Das war aber vor gut 100 Jahren oder so. Auf jeden fall noch wie zu Grossvaters zeiten.

Richtig schlimm wird es, wenn noch trasitorische Buchungen, stille Reserven und Rückstellungen dazu kommen. Zum Glück haben wir so kompetente Revisoren... und zum Glück muss ich keine Mehrwertsteuer abrechnen!

Montag, 21. September 2009

Pastoralratsbesuch der Kalei









Am Donnerstagabend, 17. September 09 war die Kalei eingeladen, an der Pastoralratssitzung die Jubla Freiburg genauer vorzustellen. Mit dem Grundgedanken, unsere Probleme und Erwartungen vorzutragen, machten wir uns zu dritt auf ins Burgbühl. Nach einer ausführlichen Vorstellung unseres Vereins gelang es Lydia sehr erfolgreich, die momentanen Brandherde aufzuzeigen. Unserer Meinung nach muss die Kommunikation zwischen Pfarrei und Schar stark verbessert werden. zudem erwarten wir, das die Pfarrei unsere Arbeit auch entsprechend schätzt.

Die Anschliessende Disskussion hat aber gezeigt, das viele Pastoralräte noch immer der Meinung sind, das die Arbeit der Jubla nur dann als Kirchliche Jugendarbeit anerkennt wird, wenn diese auch mehr in der Pfarrei mithelfen, sprich Messen besuchen und vermehrt an Pfarreianlässen mithelfen.

Meiner Meinung nach ist dies nicht mehr ganz Zeitgemäss. Die Scharen erreichen mit ihrer Arbeit Kinder, die sonst nie in Berührung mit der Kirche kommen. Diese werden zwar vielleicht auch nicht an Anlässen wie dem Sternsingen oder am Adventschränzle teilnehmen, dafür aber an einem Lagergodi oder einem Besinnlichen Abend. Zudem ist es wichtiger, das die Jubla ihren Teilnehmern gute Werte vermittelt. Solidarität, Respekt und Gerechtigkeit sind die selben Werte, die auch die Kirche vermitteln will. So leistet jeder Juballeiter mit jeder Gruppenstunde kirchliche Jugendarbeit, auch wenn ihm das vielleicht gar nicht bewusst ist.

Kommt noch dazu, wollte die Pfarrei eine Stelle schaffen, die annähernd die selbe Jugendarbeit leistet wie die Scharen, dann müsste sie weitaus tiefer in die Tasche greifen und hätte dann erst noch nur eine Person.

Ich hoffe, wir konnten dies dem Pastoralrat einigermassen gut vermitteln. Es wird aber sicher noch eine Menge an Überzeugungsarbeit nötig sein, bis die Pfarreien vorbehaltlos anerkennen, was die Jubla für sie leistet.

Schlussendlich hat aber ausgerechnet der Präsident des Pastoralrates die Sache auf den Punkt gebracht: Glauben und Kirche sind nur ein kleiner Teil der Jubla. Es steckt noch eine ganze Menge mehr dahinter.